Bau des Gerätehaus
Bau des Gerätehaus
Das neue Feuerwehrgerätehaus
geschrieben von Harald Bongart
Für die Effektivität einer Feuerwehr ist es von entscheidener Bedeutung, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und alle Geräte und Fahrzeuge einwandfrei und zuverlässig funktionieren.
Hierzu ist es unerlässlich, dass ein Stellplatz vorhanden ist, in dem die Fahrzeuge vor äußeren Einflüssen geschützt sind, und der ggf. erforderlichen Raum bietet, die Fahrzeuge zu warten oder nötigenfalls zu reparieren.
Lange Jahre waren die Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Bad Münstereifel im Herzen der Kernstadt im Feuerwehrgerätehaus Ecke Klosterplatz-Langenhecke untergestellt.
Doch zu Beginn der 70er Jahre erwies sich der dort vorhandene Stellraum als nicht mehr ausreichend:
Um die vorhandenen Feuerwehrfahrzeuge einzustellen, war das alte Gerätehaus zu klein.
Zudem entsprach es nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften.
Als weiteres Problem stellte sich die Frage nach der Rettungswache.
Diese war seinerzeit in der ehemaligen Kfz-Werkstatt an der Tankstelle Haag (Kölner Straße) untergebracht, was man allerdings nur als eine Notlösung bezeichnen durfte.
So bemühte sich dann seit 1974 die Stadt Bad Münstereifel um die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses und der Kreis Euskirchen um eine sachgemäßere Unterbringung der Rettungswache.
Mit dem "Antrag auf Bewilligung von Zuschüssen zur Förderung des Feuerschutzes um ein neues Feuerwehrgerätehaus bauen zu können", tat die Stadt Bad Münstereifel am 07.04.1975 den ersten Schritt auf dem Weg hin zu einem neuen Gerätehaus.
Zunächst einmal folgten langwierige Verhandlungen, die einerseits mit der Kreisverwaltung in Euskirchen, andererseits mit dem Regierungspräsidenten in Köln geführt werden mussten.
Es versteht sich, dass die Standortfrage und die Finanzierungsfrage im Vordergrund der Verhandlungen standen.
In der von der Stadt Bad Münstereifel herausgegebenen Presseinformation liest sich die Darstellung der nächsten beiden Schritte so:
Am 15.09.1977 wurde beim Regierungspräsidenten in Köln das Raumprogramm für das Feuerwehrgerätehaus und die Rettungswache, so, wie es jetzt verwirklicht ist, abgestimmt und anerkannt.
Dannach wurde am 16.09.1977 durch Dringlichkeitsentscheidung das Architekturbüro Geier und Geier in Stuttgart mit der Planung des Bauvorhabens beauftragt.
Die vom Architekturbüro erstellten Bauentwürfe wurden Ende 1978 mit dem Landeskonservator abgestimmt.
Der Baugenehmigungsbehörde wurde die Baugesuchunterlagen am 26.03.1979 vorgelegt, nachdem zuvor die Zustimmung durch die Bausachverständigen der Stadt Bad Münstereifel erfolgt war.
Die Finanzierungsfrage wurde am 21.12.1979 entgültig ad acta gelegt, als die Zuschüsse für die Errichtung der Feuerwache und der Rettungswache bewilligt wurden.
Für die Roharbeiten erfolgte die Auftragserteilung noch am Tage der Bewilligung der Zuschüsse.
Über die technischen Daten sowie die Raumaufteilung des neuen Feuerwehrgerätehauses mit Rettungswache gibt die bereits zitierte Presseinformation am prägnantesten Auskunft:
Technische Daten
Brutto Grundrißfläche: 975,71 qm
Brutto Rauminhalt: 4578,25 cbm
Nutzfläche: 756,76 qm
Grundstücksfläche: 1805,00 qm
Die Bauarbeiten verzögerten sich, zunächst, auf Grund der Winterwitterung.
In den ersten Märzwochen des Jahres 1981 konnte dann mit der Unterdünkerung der Erft begonnen werden.
Damit waren die letzten Schwierigkeiten überwunden und Anfang Sommer 1981 war das neue Feuerwehrgerätehaus bezugsfertig.
Das angenehmste erfolgte zum Schluß:
Die Feierlichkeiten am Samstag den 18.07.1981, in deren Rahmen den Vertretern der Feuerwehr und der Rettungswache die Schlüssel des Feuerwehrgerätehauses und der Rettungswache, durch die Architektin Geier übergeben wurden.





