Rauchmelder sind Lebensretter
Rauchmelder sind Lebensretter
Am Freitag, dem 13. März war Rauchmeldertag:
Am Freitag, dem 13. März war wieder Rauchmeldertag. An diesem bundesweiten Aktionstag der Feuerwehren und der Aufklärungskampagne „Rauchmelder retten Leben“ wurde die Bevölkerung aufgerufen, qualitätsgeprüfte Rauchmelder zu kaufen, sie zu installieren und regelmäßig zu kontrollieren. Kabelbrände, überhitzte Elektrogeräte, zündelnde Kinder oder vergessene Bügeleisen, wer kennt denn schon alle Gefahrenquellen? Und wer könnte sie alle gleichzeitig im Auge behalten?
Wie gefährlich ist Rauch?
Hierüber informierten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auf einem Infostand auf dem Wochenmarkt.

Löschgruppenführer Olaf Zimmermann (rechts) und sein Stellvertreter Ulrich Graf erklärten die Funktionsweise eines Rauchmelders
Rauchgas ist tückisch und tödlich: Ein Wohnungsbrand kann jeden treffen. Häufig entsteht er unbemerkt. In Sekundenschnelle breitet sich Rauch in Ihrer Wohnung aus und wird zur tödlichen Gefahr. Geschieht dies nachts, wachen Sie noch nicht einmal davon auf. Nach zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Aber auch das Feuer breitet sich schnell aus: In nur 30 Sekunden kann ein Brand außer Kontrolle geraten und in weniger als 5 Minuten kann Ihr Zimmer schon vollständig ausgebrannt sein. Rauchmelder verschaffen Ihnen den lebensrettenden Vorsprung.
So funktionieren Rauchmelder:
Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtprinzip. In einer Rauchkammer, die sich im Inneren befindet, werden von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet. Dringt Rauch ein, werden die Lichtstrahlen gestreut und auf eine Fotolinse gelenkt. Dadurch erkennt der Melder den Brandrauch und löst das Warnsignal so lange aus, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.
So oder ähnlich wurde eine beträchtliche Anzahl von Bürgern und Gästen am Infostand der Feuerwehr beraten. Gleichzeitig konnte man sich über Brandgefahren, Feuerlöscher und die Tätigkeiten der Feuerwehr informieren.
Auch der erste stellvertretende Bürgermeister Johannes Brühl besuchte den Infostand der Feuerwehr und ließ sich über die Installation von Rauchmeldern informieren.


